Früher zählte das Line-up, heute der Kalender. Eine ganze Generation hat einen kollektiven Musikmoment gegen personalisiertes Streaming getauscht — nicht bewusst, nicht aus Überzeugung, sondern weil es so praktisch war. Was dabei verschwunden ist, lässt sich schwer benennen, aber gut fühlen. Wie hat sich dieser Umschwung auf den Alltag ausgewirkt — und was ist es, das uns fehlen könnte?